Die Couch-Berlinale ist eröffnet

Nicht auszudenken, wenn ich bei der Eröffnungsgala eines schönen Tages einmal selbst dabei sein könnte. Vermutlich würde ich dahinschmelzen. Ich bekomme ja schon vor dem Fernseher Gänsehaut. So wie gestern wieder. Nicht, dass die Veranstaltung an sich so überwältigend wäre, vielmehr ist es diese besondere Atmosphäre. Bei körperlicher Anwesenheit geht es einem wahrscheinlich durch Mark und Bein: Da sitzen Menschen aus aller Herren Länder, die Filme lieben und im Filmgeschäft ihre Lebensaufgabe gefunden haben. Und für die Dauer der Gala erscheint es so, als gäbe es nichts Wichtigeres auf der Welt als bewegte Bilder, die Geschichten erzählen. Ich finde das schön.

Berlinale, das sind 18 Wettbewerbsfilme, allesamt Weltpremieren, die im Mitelpunnkt der Aufmerksamkeit stehen, und  insgesamt 395 Filme aus 67 Ländern, die in 866 öffentlichen Vorführungen gezeigt werden. Einfach gigantisch. Dank „Berlinale Programm“ und „Berlinale Journal“, die ich auf Anfrage tatsächlich zugeschickt bekam, sowie dem Tagesspiegel-Abo bin ich auf dem Laufenden. Natürlich gibt es das alles auch im Internet. Dazu kommen die TV-Berichterstattungen. Großartig ist die von den Organisatoren bis ins Detail zusammengetragene Übersicht „Berlinale im Fernsehen“, die man als PDF herunterladen kann. Ein weiteres Highlight: Die Pressekonferenzen zu den Wettbewerbsfilmen werden per Livestream übertragen. Zur Teilnahme geht es: HIER.

Ich werde die medialen und digitalen Möglichkeiten in der kommenden Woche voll und ganz ausschöpfen. Virtuell teilzunehmen ist zwar nicht dasselbe, aber besser als gar nichts. Im nächsten Jahr, ja im nächsten Jahr, da werde ich mich früher um den Berlinale-Trip kümmern und endlich wieder mit Haut und Haaren dabei sein. Jawohl! Und nun,  liebe (Film-)Freundinnen und -freunde bin ich im Geiste in Berlin. Das Mobiltelefon bleibt natürlich ausgeschaltet.

Immer wieder ist dieses Sofa Schauplatz von Großereignissen aller Art wie 2011 beispielsweise der Eurovision Song Contest und die Frauenfußball WM.

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3 Kommentare

Eingeordnet unter Film&Fernsehen, Netzleben

3 Antworten zu “Die Couch-Berlinale ist eröffnet

  1. Impressionen vom Eröffnungsabend:
    http://www.tagesspiegel.de/kultur/kino/berlinale/

    Und ein sehr interessanter Artikel über einen Schwerpunkt, der in den diesjährigen Filmen zu beobachten ist:
    Eure Freiheit, unsere Last
    Alte Ideale, neue Schulden: In allen Sektionen, vor allem im Forum, fragen Filme: Wie wollen wir leben? Und wie halten wir es mit den Entwürfen der Eltern? Mehr: http://www.tagesspiegel.de/kultur/eure-freiheit-unsere-last/6186706.html

  2. Danke der Nachfrage! … „da“ – ja, aber virtuell schon wieder mit anderen Dingen beschäftigt. Und dann ist da ja auch noch das echte Leben. (-:

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